Warum „ausverkaufte“ Produkte nicht offline gehen sollten

Warum “ausverkaufte” Produkte nicht offline gehen sollten

Wenn ein Kunde gerade das letzte verfügbare Stück von Artikel A gekauft hat, wird dieser Artikel in den meisten Onlineshops automatisch deaktiviert. Nur bringt dieser automatische Vorgang keineswegs nur Vorteile mit sich. Deshalb wollen wir Ihnen nun auch die Nachteile erläutern.

Aus welchem Grund werden Produkte überhaupt automatisch deaktiviert?

Auf dem ersten Blick ist diese Funktion von Vorteil, da es für Online-Shopper wohl nichts Ärgerlicheres gibt, als ein Artikel zu bestellen und im Nachhinein zu erfahren, dass der Artikel ausverkauft ist. Vor allem aus diesem Grund werden Artikel, deren Lagerbestand auf Null sinkt, von vielen Webshops in der Regel automatisch offline genommen. Es ist auch für größere Onlinehsops mit mehreren hunderten oder tausenden Artikeln nicht möglich, alle Lagerstände im laufenden Betrieb aktuell zu halten. Oft werden natürlich auch mit Absicht Artikel deaktiviert, wenn sie etwa vom Großhändler nicht mehr lieferbar sind, oder von der Industrie gar nicht mehr produziert werden, oder es sich um einmalige Sonderposten handelt.

Nun fragen Sie sich, wo sind jetzt die Nachteile?

Die Nachteile kommen wohl erst bei näherer Betrachtung zu Tage. Um diese besser zu veranschaulichen geben wir Ihnen ein paar Beispiele auf Basis folgender Annahme: Die letzten lagernden Stück vom Produkt A, B und C wurden gerade verkauft und wie von Ihnen gewünscht deaktiviert.

Beispiel 1) Durch die gute Positionierung des Produktes A in den google Suchergebnissen wird das Produkt fortlaufend von weiteren potentiellen Kunden aufgerufen. Durch die Deaktivierung des Produktes jedoch, landen Ihre potentiellen Käufer jedoch auf einer Ersatzseite oder noch schlimmer auf einer Fehlerseite. Somit fordern Sie Ihre Besucher maßgeblich dazu auf bei der Konkurrenz zu kaufen.

Beispiel 2) Ein Stammkunde hat in der Vergangenheit das Produkt B bestellt und möchte es nun wieder nachbestellen. Nun gelangen auch Ihre Stammkunden auf einer Ersatz- oder Fehlerseite. Welche Optionen haben Ihre Stammkunden nun? Nachfragen? Oder schnell bei google nach einem alternativen Lieferanten umsehen? Eher Option zwei, vor allem wenn Ihr Potentieller Kunde außerhalb Ihrer Supportzeiten bestellen möchte. Warum sollte Ihr Kunde auch bei Ihnen nachfragen, da das gewünschte Produkt ja vermeintlich nicht mehr verfügbar ist. Aus dem Programm genommen? In aller Regel, werden Sie auch in dieser Situation Kunden verlieren.

Beispiel 3) Ein häufiges Problem sind auch Bewerbungen über Long-Tail Adwords Kampagnen für alle Ihre Produkte aus Ihrem Portfolio. Oder Affilliate Programme, wo neben Ihren Werbebannern auch wesentliche Produktdaten zur Verfügung gestellt werden. Diese Produktdaten Exporte werden in der Regel in festgesetzten Zeiträumen aktualisiert.

Da Sie für diese Werbeaktivitäten auch Geld bezahlen, wäre es nun sehr kontraproduktiv, wenn hier potentielle Kunden wider auf Ersatz- oder Fehlerseiten landen bei ausverkauften Produkten.

Wie Sie nun erkennen können, sprechen einige Gründe gegen eine Automatische Deaktivierung. Hier haben wir natürlich einige Lösungsansätze für unsere Kunden per Rat.

FranzAndrej
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